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Negroni richtig zubereiten

Ein Negroni besteht aus gleichen Teilen Gin, Campari und süßem Vermouth, wird mit Eis gerührt und mit einer Orangenzeste serviert. Das Verhältnis 1:1:1 ist der Schlüssel – verwende etwa 30ml von jeder Zutat für ein perfektes Gleichgewicht zwischen bitter und süß.

Step by step

  1. Glas mit Eis füllen. Nimm ein Tumbler-Glas oder Old Fashioned-Glas und fülle es mit großen Eiswürfeln. Kleine Eiswürfel schmelzen zu schnell und verwässern den Drink.
  2. Gin hinzufügen. Gieße 30ml Gin über das Eis. London Dry Gin funktioniert am besten, da seine Wacholdernoten den bitteren Campari ergänzen.
  3. Campari dazugeben. Füge 30ml Campari hinzu. Der rote Bitter ist das Herzstück des Negroni – spare nicht daran.
  4. Vermouth einschenken. Gieße 30ml süßen roten Vermouth dazu. Verwende hochwertigen Vermouth und bewahre ihn im Kühlschrank auf.
  5. Umrühren. Rühre mit einem Barlöffel etwa 15-20 Sekunden lang. Das Eis soll die Zutaten kühlen und leicht verdünnen.
  6. Orangenzeste vorbereiten. Schneide einen breiten Streifen Orangenschale ab. Drücke ihn über dem Glas zusammen, damit die Öle herausspritzen, dann reibe die Glasränder damit ein.
  7. Garnieren und servieren. Lege die Orangenzeste ins Glas oder hänge sie an den Rand. Serviere sofort, solange das Getränk eiskalt ist.

Tips & troubleshooting

Variations

Questions

Kann ich einen anderen Bitter als Campari verwenden?
Ja, Aperol macht den Drink süßer und weniger bitter, während andere italienische Bitter wie Contratto oder Cappelletti ähnliche Ergebnisse liefern. Das Verhältnis bleibt gleich.
Warum schmeckt mein Negroni fade?
Meist liegt es an zu viel Wasser durch geschmolzenes Eis oder minderwertigen Zutaten. Verwende große Eiswürfel und rühre kürzer. Auch alter Vermouth verliert an Geschmack.
Kann ich den Negroni im Voraus mixen?
Ja, mische die Spirituosen ohne Eis in einem Gefäß. Im Kühlschrank hält sich die Mischung mehrere Tage. Serviere sie dann über frischem Eis mit neuer Orangenzeste.
Welche Gin-Sorte eignet sich am besten?
London Dry Gin ist der Klassiker. Hendrick's oder Monkey 47 bringen interessante botanische Noten mit. Vermeide sehr milde Gins – sie gehen im Campari unter.
Muss es unbedingt süßer Vermouth sein?
Ja, trockener Vermouth macht den Drink zu scharf und unausgewogen. Brands wie Carpano Antica Formula oder Cocchi Torino funktionieren hervorragend.

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