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Hühnerbrühe selber machen - Schritt für Schritt

Echte Hühnerbrühe entsteht aus Knochen, Gemüse und Zeit. Ein ganzes Huhn oder Karkasse mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Kräutern drei Stunden köcheln lassen. Das Geheimnis liegt im sanften Simmern - nie sprudelnd kochen. Die Brühe wird klar und kraftvoll, wenn man sie regelmäßig abschäumt und am Ende durch ein feines Sieb passiert.

Step by step

  1. Knochen vorbereiten. Ein ganzes Huhn oder 1,5 kg Karkasse mit Knochen in einen großen Topf geben. Kaltes Wasser bis 5 cm über die Knochen gießen. Bei mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen.
  2. Abschäumen. Sobald sich Schaum bildet, mit einem Schaumlöffel entfernen. Die ersten 30 Minuten alle 10 Minuten wiederholen. Die Hitze reduzieren, bis die Brühe nur noch leicht blubbert.
  3. Gemüse zugeben. Nach einer Stunde 2 Zwiebeln (halbiert), 3 Karotten (grob geschnitten), 3 Stangen Sellerie, 3 Lorbeerblätter und einen Bund Petersilie hinzufügen. Nicht salzen.
  4. Köcheln lassen. Weitere 2-3 Stunden bei niedrigster Hitze köcheln. Der Topf bleibt unbedeckt. Gelegentlich Wasser nachgießen, wenn nötig.
  5. Abseihen und abkühlen. Durch ein feines Sieb oder Passiertuch gießen. Sofort in kaltem Wasserbad abkühlen oder in Portionen einfrieren.

Tips & troubleshooting

Variations

Questions

Wie lange hält sich selbstgemachte Hühnerbrühe?
Im Kühlschrank 3-4 Tage, eingefroren bis zu 6 Monate. Immer gut erhitzen vor dem Verzehr.
Warum wird meine Brühe trüb?
Zu starkes Kochen oder ungenügendes Abschäumen. Die Brühe sollte nur leicht blubbern, nie sprudelnd kochen.
Kann ich auch nur Gemüse für die Brühe verwenden?
Ja, das ergibt eine Gemüsebrühe. Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch und Kräuter 1 Stunde köcheln lassen.
Muss ich das Fleisch vorher entfernen?
Nein, es kann mitkochen. Das Fleisch wird nach dem Kochen faserig, eignet sich aber noch für Suppen oder Salat.

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