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Grünes Thai-Curry zubereiten
Ein grünes Thai-Curry beginnt mit der Currypaste, die in Kokosmilch angebraten wird, bis sich das Öl absetzt. Fleisch oder Gemüse kommen dazu, werden mit der restlichen Kokosmilch und Brühe aufgegossen und mit Fischsauce, Palmzucker und Thai-Basilikum abgeschmeckt. Das Geheimnis liegt im richtigen Verhältnis der Paste zur Flüssigkeit.
Step by step
- Currypaste anbraten. 2-3 Esslöffel grüne Currypaste in einen heißen Wok geben. Bei mittlerer Hitze 2 Minuten braten, bis sie duftet. Den dicken Teil einer Dose Kokosmilch dazugeben und weiterbraten, bis sich das Öl an der Oberfläche absetzt.
- Hauptzutaten hinzufügen. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in die Paste geben. 3-4 Minuten anbraten, bis es fast gar ist. Bei Gemüse-Curry zuerst härteres Gemüse wie Auberginen oder Bambussprossen hinzufügen.
- Mit Flüssigkeit aufgießen. Restliche Kokosmilch und 200ml Hühnerbrühe angießen. Thai-Auberginen halbiert, Paprikastreifen und andere Gemüse hinzufügen. 8-10 Minuten köcheln lassen.
- Würzen und abschmecken. 2 Esslöffel Fischsauce und 1 Esslöffel Palmzucker einrühren. Mit Limettensaft abschmecken. Thai-Basilikumblätter in den letzten 2 Minuten unterrühren, damit sie welken aber grün bleiben.
- Servieren. Das Curry über Jasminreis geben. Mit frischen Thai-Basilikumblättern, Limettenspalten und bei Bedarf gehackten Chilischoten garnieren.
Tips & troubleshooting
- Die Currypaste muss richtig angebraten werden - erst dann entwickelt sie ihr volles Aroma
- Thai-Basilikum nicht durch italienisches ersetzen - der Geschmack ist völlig anders
- Das Curry soll cremig sein, aber nicht zu dick - mit Brühe verdünnen wenn nötig
- Palmzucker kann durch braunen Zucker ersetzt werden, schmeckt aber weniger authentisch
Variations
- Hähnchen-Grüncurry. Hähnchenbrust oder -schenkel in Streifen schneiden. Das Fleisch wird zart und nimmt die Aromen perfekt auf. Klassische Variante mit Thai-Auberginen und Bambussprossen.
- Garnelen-Grüncurry. Große Garnelen erst in den letzten 3-4 Minuten hinzufügen, damit sie nicht zäh werden. Mit Zuckererbsen und kleinen Maiskölbchen besonders frisch.
- Vegetarisches Grüncurry. Feste Tofuwürfel oder verschiedene Gemüsesorten verwenden. Fischsauce durch Sojasauce ersetzen. Auberginen, Zucchini, Paprika und grüne Bohnen ergeben eine bunte Mischung.
Questions
- Wie scharf wird das Curry?
- Das hängt von der Currypaste ab. Mit weniger Paste beginnen und nach Geschmack nachwürzen. Die meisten fertigen Pasten sind bereits recht scharf.
- Kann ich die Currypaste selbst machen?
- Ja, aber es ist aufwendig. Man braucht grüne Chilischoten, Schalotten, Knoblauch, Galgant, Zitronengras, Korianderwurzeln und Garnelenpaste. Alles im Mörser zu einer glatten Paste verarbeiten.
- Warum trennt sich die Kokosmilch?
- Das ist normal und gewollt. Der dicke Teil wird zuerst mit der Paste angebraten, der dünnere Teil später zum Aufgießen verwendet. Nicht umrühren bevor das Öl sich absetzt.
- Wie lange hält sich das Curry?
- Im Kühlschrank 3-4 Tage. Es schmeckt am nächsten Tag oft sogar besser, weil die Aromen durchziehen konnten. Vor dem Aufwärmen vorsichtig umrühren.
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